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Eric Clapton – Mein Leben

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In einem der wenigen Momenten wo ich ein Buch zu Ende gelesen habe, sah ich mich auf der letzten Seite von Mein Leben, die Autobiographie von Eric Clapton. Das Buch erzählt sein ganzes Leben, von seiner Kindheit an, als unehelisches Kind einer armen Familie in Ripley, England. Seine Mutter hatte ihn und die ganze Familie aus Schamgefühl verlassen und Eric wurde von Ihren Großeltern großgezogen, dachte aber, bis er ungefähr 9 Jahre alt war, sie seien seine leiblichen Eltern. Plötzlich taucht seine Mutter in seinem Leben wieder auf mit der auch die Wahrheit, die Familie ist etwas schräg und so wächst Mr. Clapton auf.

Zwischen Reflexionen über sein Leben und all das, was sich um ihn drehte, spielt natürlich die Musik eine imense Rolle. Er erzählt von den ersten Alben die er kaufte und hörte, von seiner immer anwesenden Leidenschaft für den Blues, bis seiner ersten Gitarre, und dass ihm irgendwann auffiel, sein Hobby würde zu Hauptbeschäftigung seines Lebens.

Er hat dann angefangen, in Bands zu spielen, wie den Yardbirds, hat verschiedene Leute kennengelernt (Rolling Stones, Beatles, und viele andere aus der Londoner Szene), hat auch mit John Mayall und den Bluesbreakers gespielt und gründete das erste Power Trio der Rockmusik, den Cream. Reich und berühmt, begann er eine Solokarriere, verliebte sich in die Frau von George Harrison und für sie komponierte er nicht nur Layla, sondern ein ganzes Album. Später würde er sie endlich heiraten, aber zuerst sank er tief in die Heroinsucht. Es ist fast ein Wunder dass er daran nicht starb. Schließlich konnte er dieser Sucht entkommen, tauschte sie aber gegen den Alkoholismus, und dieser hat ihn doch oft beinah umgebracht.

Er konnte dann das Trinken nur aufhören, als er feststellte, nicht mehr in der Lage zu sein, die Kindheit seines Sohnes Conor, der aus einer Beziehung mit einer italienischen Modell stammte, zu beobachten. Nach dem Rehab klappte es dann. Seitdem ist er nüchtern, auch wenn er schlimme Erlebnisse durchhalten musste, das schlechteste wahrscheinlich war Conors Tod, der aus dem 54. Stock eines Gebäudes in New York stürzte. Aus dieser Tragödie kam sein wohl bekanntestes Lied, Tears in Heaven, Teil des Unplugged-Albuns, das mehrere Grammys bekam.

Er gründete auch eine Entzugsklinik für Drogen- und Alkoholsüchtiger auf Antigua. Für ihn ist das eines der wichtigsten Kapitel seines Lebens, da er jetzt anderen Menschen helfen kann, die dasselbe erleben wie er.

Clapton schreibt auch, dass die letzten 10 Jahre die besten seines Lebens seien, wo er, komplett nüchtern, seine Frau Melia kennenlernte und mit der 3 Töchter hatte. Er wurde zu einem Familienvater, behaglich, mit 2 hobbies: Angeln und die Jagd.

Das Buch ist eine schöne Ergänzung für diejenigen die seine Musik und seine Alben hört. Damit kann man einen Schimmer haben, was war in seinem Leben los als er die vielen Alben gemacht hat, sei es am Anfang seiner Karriere, als man an den Londoner Mauern “Eric is God” lesen konnte, sei es als er total besoffen und am Ende in den 70ern war, oder in den 90ern, als er, nach dem Verlust seines Sohnes, ein nüchternes Leben begann und etwas älter, beschloss nur Musik zu machen die ihm Spaß macht, mit Musikern die er mochte.

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